Forschungsteam „Fumero research“

Von Beginn seiner Nachforschungen an hat Pedro seine Entdeckungen in den sozialen Medien veröffentlicht, um diese historischen Hintergründe nicht weiter in Vergessenheit geraten zu lassen.

Seine Bemühungen, die Universität und staatliche Einrichtungen einzubinden, um so seine investigativen Studien mehr in die Öffentlichkeit zu bringen, bleiben aber ohne Erfolg.

Wichtige Unterstützung bekam er schließlich von Besuchern des Haus Winter, welche die Bemühungen von Pedro bemerkten. Auch über das Internet erhielt er viele und wichtige Informationen.

Plötzlich hatte Pedro ein Netzwerk aus Helfern in vielen europäischen Ländern.

Leider haben sich nicht alle uneigennützig gegenüber Pedro verhalten. Einige haben nur versucht, Informationen zu erhalten, um diese dann in eigenen Veröffentlichungen zu verwenden, ohne die Arbeit von Pedro zu erwähnen.

In einem Fall – ein „Crowdfunding“-Projekt zur Erhaltung des Hauses Winter und zur Unterstützung der Untersuchungen – verschwanden die sogenannten Helfer mit dem gesamten zusammengekommenen Geld.

Pedro Fumero im Keller des Hauses. Foto: Graciela Rosales.

Dennoch verlief nicht alles negativ. Mit der Zeit erhielt Pedro steigende Aufmerksamkeit, Hilfeleistungen, und Anerkennung von vielen interessierten Mitmenschen.
Die Gruppe der engsten Helfer nannte Pedro dann sein „Forschungsteam“.

Im Jahr 2016 führte diese Entwicklung zu einem persönlichen Kontakt zwischen Pedro und dem spanischen Ingenieur Darwin Vidal, wohnhaft und beruflich tätig in Deutschland.
Durch Zufall hatte dieser während eines Urlaubs auf Fuerteventura von der „Casa Winter“ und Pedros Untersuchungen erfahren.

Darwin war sofort fasziniert und begeistert, und er bot spontan seine aktive Mitarbeit an den Untersuchungen an. Diese Hilfe nahm Pedro gern an, zumal er jemand suchte, der reisen konnte, um Daten aus verschiedensten Archiven zu sammeln.

Im Verlauf der vergangenen Jahre kam es so zu einer umfangreichen Suche nach entsprechenden Dokumenten aus privaten, regionalen, staatlichen und militärischen Archiven in vielen Ländern; in Spanien, Deutschland, Österreich, Belgien, Portugal, Frankreich, England und in der Schweiz.
Darüber hinaus, gab es elektronische Recherchen in Argentinien, den USA und in Russland.

Es wurden tausende Kilometer zurückgelegt, um die wichtigsten Orte mit Informationen
über die Biografie von Gustav Winter zu finden, und um jegliche Spur zu sichern.

Alle bisherigen Anstrengungen haben sich gelohnt und Früchte getragen. Insbesondere, ist es gelungen, mit Erlaubnis der französischen Regierung Einblick in bisher unveröffentlichte Dokumente zu nehmen.

Die Nachforschungen haben zu äußert aufschlussreichen Ergebnissen geführt. Wir sind stolz, diese in Kürze präsentieren zu können.

Wir nehmen schon einmal vorweg, dass Legenden der Vergangenheit oft nicht weit von der Realität entfernt sind…

Darwin Vidal und Pedro Fumero; im Hintergrund das Haus Winter. Foto: Graciela Rosales.